Es ist wieder so weit, wir stehen ganz am Anfang von einem Jahr. Was wird alles auf uns zukommen? In unserem persönlichen Leben, unserer Familie oder unserem Arbeitsplatz?

Wir wissen es nicht. Einmal sehen wir mit Spannung auf das neue Jahr, aber auf der anderen Seite auch mit Sorgen. niemand von uns hat es selbst in der Hand.         Bei den meisten Aufgaben oder Lebenssituationen ist es für uns das bessere Gefühl, wenn wir sie schon hinter uns gebracht haben.                                           Vieleicht denken wir  "ein Glück, dass es vorbei ist."  Der Blick in die Zukunft fällt uns meistens schwerer.

Aber wir haben ja unseren Glauben. Wir wissen uns in Gottes Hand. Ja, er meint es gut mit uns, ihm ist alles möglich.  - Stimmt das? -   Ist es nicht eher so, dass der Zweifel überwiegt? Interessiert Gott mein kleines Leben überhaupt? Warum bin ich unruhig und besorgt?

 

                           Wo  ist  mein  Gottvertrauen ?

 

H a l l o  . . . , hab ich nicht schon so oft Gottes Nähe und Eingreifen in meinem Leben erfahren dürfen? Unser Glaube schwächelt schnell, wenn´s drauf ankommt.

Selbst die Jünger, die mit Jesus eng zusammen waren, die seine Wunder live miterlebten, bekamen im Boot, bei Sturm auf dem See Genezareth im wahrsten Sinne des Wortes "nasse Füße".  Sie hatten schreckliche Angst, dass sie dieses Unwetter nicht überleben würden, obwohl Jesus dicht bei ihnen im Boot war. Und Jesus muß sie fragen: "Warum seid ihr so änstlich? Habt ihr immer noch keinen Glauben?" (Markus4,40)

So ist es in unserem Leben auch. Wir glauben an Jesus und doch sind die Zweifel immer schnell da. Dann merken wir, wie unser Glaube wankt. Und da können wir uns an Jesus wenden, wie auch der Vater in Markus 9,24, der solche Angst um seinen Sohn hatte und in seiner Hilflosigkeit zu Jesus schrie: "Ich glaube! Aber hilf mir, dass ich nicht zweifle." Ein Hilfeschrei aus der Tiefe.

 

Ich kann es nicht beweisen, dass ich aufrichtig genug glaube. Und so folgt auf das Versprechen die Bitte, hilf meinem Unglauben.

 

Der Vater in dieser Begebenheit erkennt, dass nicht nur sein Sohn Heilung und Hilfe braucht, sondern auch er und sein Glaube.

 

Vertrauen wir doch jeder persönlich in diesem Jahr wieder neu darauf, dass Jesus für uns da ist und unseren Glauben stärkt, wenn wir daran zweifeln. 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Segen, Bewahrung und Freude für das Jahr 2020.

 

Herzliche Grüße,  Markus Bernhardt

                        ( Gemeinschaftsleiter )

 

 

Jahreslosung 2020:

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

                      Markus 9,24

Heutige Losungen

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